Ein abenteuerreicher Tag in der Explorit Kindercity

Kurzweilig, lehrreich und sehr süss – ein Besuch in der Explorit Kindercity

Die Kindercity bietet mit Fabrikateliers, Wissenswegen und interaktiven Spielen eine abwechslungsreiche und spannende Welt voller Entdeckungen.

Für unseren Besuch in der Kindercity in Volketswil hätten wir keinen besseren Samstagnachmittag wählen können. Draussen war es grau, kalt und nass, als wir zur Mittagszeit die noch relativ ruhige Kindercity betraten.

Wir hatten unsere Töchter vorab für die Schoggi Werkstatt im Fabrikatelier angemeldet. Das ging ganz leicht per Telefon. Auf der Kindercity Seite findet man die aktuellen Atelier-Angebote, wie jene der Brot-, Kreativ-, Dino- oder Autofabrik. Die Angebote wechseln immer wieder.

Schon beim Eingangsbereich sorgte eine riesige Maschine für Begeisterung. Diese pustete Kaffeebecher in die Luft und liess das bevorstehende Schoggi-Abenteuer fast vergessen. Bastelmaterial lag bereit und so konnten sie sogar ihre eigenen Flugobjekte kreieren und schweben lassen. Denn so machte es noch mehr Spass!

Auf dem Weg zur Schoggi Werkstatt liessen sie noch husch ein paar kleine Gondeln in die Baumkrone steigen, flüsterten sich Geheimnisse durch eine Röhre zu und versteckten sich im Spielhaus des Restaurants. Wir konnten sie da nur wieder rauslocken, weil das Fabrikatelier rief.

Fliegende Kaffeetassen beim Eingangsbereich
Chäferliweg – hier gibt es so viel zu entdecken

Schoko Pops und Quizfragen im Fabrikatelier

Eine Stunde lang durften sich die beiden in der Schoggi Werkstatt austoben. Eifrig stellten sie Schoko Pops her, lösten zwischendurch ein Quiz und malten ihre eigenen Etiketten. Wir Eltern konnten das Geschehen aus den Augenwinkeln durch die grosszügige Glasscheibe mitverfolgen und tranken dabei gemütlich unseren Kaffee.

Mit strahlenden Augen und einer Tüte Schoggi-Glück (die ich dann in meiner Tasche sicher verstaute) ging’s zum nächsten Kindercity Abenteuer! Die Wissenswege warteten schon auf uns.
 

Die Entdeckerlust überkam die Kinder bereits beim Drehkreuz

Wir starteten mit dem Chäferliweg und kamen den beiden kaum hinterher. Sie waren so begeistert, dass sie am liebsten alles auf einmal sehen wollten.

Sie tauchten irgendwo unter und kamen an einem anderen Ende wieder heraus. Sie tanzten, hüpften, rutschten und brachten Frösche zum Quaken. Sie massen ihre Grösse und ihr Gewicht und fanden heraus, dass eine Fliege die Welt komplett anders sieht (gekachelt). Zusammen zählten sie die Farben des Regenbogens und fischten Gummientchen aus einem Fluss mit echtem Wasser (Tipp: Ersatzkleider oder -socken dabeihaben und die Kinder nicht aus den Augen lassen).

Wie toll dachte ich, die Kindercity ist ein Hit. Endlich mal wieder ein Ausflug, der dank dem interaktiven Erleben allen gerecht wird und wo sich niemand beschwert, es sei langweilig, zu streng oder zu kompliziert.

 

 

Vom echten Lastwagen, über das Riesengebiss bis hin zum Wetterstudio

Die Themenwelten sind bunt gemischt und so düsten sie von der Riesenraupe, wo sie Dinge ertasten konnten zum begehbaren Klavier, wo sie ein paar Töne hüpften. Sie machten einen Abdruck von ihrem Körper, im Dschungel malten sie ein paar Bilder nach und kletterten dann in die Kabine eines echten Lastwagens, der sogar blinken kann.

Weiter ging’s in die Körperwelt. Dort konnten wir unsere Reaktionsfähigkeit testen. Anhand eines Skeletts beobachteten wir, wie sich unser Körper bewegt, wenn wir Radfahren. Und zum Schluss putzten wir einem riesen Gebiss die Zähne.

Auf dem Expeditionsweg im unteren Geschoss waren sie dann schon ein wenig müde. Aber auch da war es wirklich eindrücklich, wie viele spannende Fakten über Natur, Umwelt, Wissenschaft, Technik und Energie den Kindern auf spielerische Weise vermittelt werden.

Beim Bewegungsparcour tauten sie dann nochmals richtig auf und fanden es grandios, auf wie viele unterschiedliche Arten der Körper bewegt werden kann. Zu guter Letzt mussten wir die beiden selbsternannten Wetterfeen mit dem Trick 77 kurz vor Sendeschluss gegen 18 Uhr aus der Kindercity locken.

Fazit: Wir kommen wieder und bringen das nächste Mal vielleicht sogar eine ganze Schulklasse mit.

 

Weitere interaktive Museen zum Forschen und Entdecken

 

Februar 2019

Ein Artikel von:
Claudia
Jucker
KILUDO ist ein Schweizer Kreativmagazin für Kinder von 3 bis 10 Jahren und bietet Dir ganz viele Ideen für das gemeinsame Basteln, Gestalten, Spielen und Veranstaltungstipps. Probemagazin und Informationen: www.kiludo.ch
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